Termine:
Montags, 10.00 – 11.30Uhr / 18.00 – 19.30Uhr / 20.00 – 21.30Uhr
Dienstags, 18.00 – 19.30Uhr / 20.00 – 21.30Uhr
Mittwochs, 20.00 – 21.30Uhr
Donnerstags, 20.00 – 21.30Uhr
Samstags, 10.00 – 11.30Uhr
Lehrer: Uwe Rossnagel
Anmeldung und weitere Infos: 030 – 39 88 36 31 oder www.yoga-berlin.net
Preis: monatlich 32,00€, ermäßigt 24,00€ (jeweils 1 Termin pro Woche)
“Der Yoga ist das Zur-Ruhebringen der Bewegung der ‘inneren Welt’”. Epikur von Samos, (341 – 271 v. Chr.), griechischer Philosoph
Physiologische und psychologische Wirkungen von Hatha-Yoga:
Muskelaufbau
Stärkung der Muskulatur, die sich bei regelmäßigem Üben einstellt.
Ein wichtiger Aspekt des Praktizierens von Yoga Asanas ist die Beanspruchung vieler unterschiedlicher Muskelgruppen und dadurch auch das Trainieren von im Alltag kaum beanspruchten Muskeln. Gezieltes Üben kann zudem vorhandene Muskel-Disbalancen ausgleichen.
Stärkung des Skeletts
Um dem natürlichen Knochenabbau, entgegen zusteuern, bzw. ihn in Grenzen zu halten, ist es erforderlich, durch Belastung den Aufbau von Knochensubstanz zu fördern, da alle Knochen auf Druck-, Zug-, Dreh- und Schubkräfte mit dem Einbau entsprechender Zellen in das Knochengerüst reagieren.
Erhalt/Förderung der Beweglichkeit
Wie die Muskeln und Knochen, werden auch die Gelenke beim Ausführen von Yoga Asanas
beansprucht. Bei korrekter und achtsamer Ausführung geschieht dies in einem Maß, das den Gelenken nicht schadet, aber ihre funktionellen Eigenschaften fördert oder zumindest erhält. Auch hierbei ist die Vielfalt wieder von entscheidender Bedeutung, da sämtliche Gelenke des Körpers nicht nur beansprucht, sondern auch in die unterschiedlichen Richtungen gebeugt oder gedreht werden. Die Beweglichkeit wird zudem gefördert durch die Dehnung, welche Bänder und Muskeln in den jeweiligen Stellungen erfahren.
Herz-/ Kreislaufwirkungen
Längerfristige positive Auswirkungen auf den Kreislauf und die Herztätigkeit können vor allem Yoga-Kriyas, also Abfolgen von Yoga-Asanas wie beispielsweise der Sonnengruß erzielen. Auswirkungen auf den Blutdruck erzeugen in erster Linie Umkehrhaltungen, so sollten vor allem Menschen mit niedrigem Blutdruck regelmäßig entsprechende Asanas ausführen, Menschen mit Hypertonie sollte hingegen Vorsicht walten lassen. Ein weiterer positiver Effekt der Umkehrhaltungen ist die entstauende Wirkung auf die Venen.
Wirkung auf Organe und Verdauungsapparat
Die Beeinflussung des Verdauungsapparats und der abdominalen inneren Organe ist in der Regel auf die veränderten Druckverhältnisse zurückzuführen, wodurch in erster Linie die Magen-Darm-Motorik angeregt wird. Auch die inneren Organe oder endokrine Drüsen (s. u.) des Bauchraums werden durch die mechanische Beeinflussung stimuliert.
Wirkung auf das Drüsen-/Hormonsystem
Diverse Asanas (sogenannte Mudras) haben eine spezielle Wirkung auf das Drüsensystem bzw. auf bestimmte endokrine Drüsen.
Abbau von Stresssymptomen
Durch die Beeinflussung des vegetativen Nervensystems werden Stresssymptome abgebaut. Der angeregte Sympathicus wird durch körperliche Anstrengung zur Ruhe gebracht und der Parasympathicus durch Erholungsphasen und Tiefenentspannung aktiviert.
Wirkung auf Prana (Energiefluss)
Nicht zu unterschätzen, wenn auch mit westlicher Methodik nicht messbar, ist die Wirkung auf den Fluss des Prana. Zum einen werden durch die Asanas
Spannungen und Blockaden gelöst, welche dem Prana einen ungehinderten Fluss verwehren, zum anderen spielt die Atmung, die die Aufnahme der pranischen Energie steuert, in allen Asanas eine zentrale Rolle. So genannte Haathenas beispielsweise sind Asanas, die die Atmung in bestimmte Lungenregionen ‘zwingen’, was sich somit auch auf den Energiefluss in der zugehörigen Körperregion auswirkt.
Psychische Wirkung
Jede Asana wirkt in spezieller Weise auf unseren Geist und unser Bewusstsein. Eine Grundvoraussetzung hierfür ist die Achtsamkeit, die man sowohl während der Übung, als auch in der darauf folgenden ‘Erholungs- und Nachspürphase’ beibehalten sollte. Dadurch werden sowohl das Körperbewusstsein als auch die Konzentrationsfähigkeit erhöht.
Lehrer – Uwe Rossnagel
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